Der Volksmund umschreibt Blähungen gern als "Luft im Bauch", zielt damit aber etwas zu hoch: Denn Blähungen entstehen durch vermehrte Gasbildung im Darm. Bakterien verrichten hier einen wesentlichen Teil der Verdauungsarbeit. Sie zersetzen die Reste schwer verdaulicher Nahrungsbestandteile, mit denen der Magen nicht fertig geworden ist. Aber auch zu große Essmengen, ein rascher Verzehr der Speisen und emotionale Belastungen können Blähungen fördern. Dabei kann so viel Gas gebildet werden, dass man sich im wahrsten Sinne des Wortes "aufgebläht" fühlt. Eine etwas altmodische Bezeichnung trifft es also besser: Blähungen äußern sich als "Darmwinde".
Im Normalfall geht das Gas durch die Darmwand ins Blut und wird über die Lunge freigesetzt. Entwickelt sich vermehrt Gas im Darm oder bildet sich eine Schaummasse, kann das Gas nicht durch die Darmwand abtransportiert werden. Dadurch entsteht ein Druck- und Völlegefühl.
Die häufigsten Ursachen für Blähungen liegen in der Ernährung. Typische Faktoren sind:
Aber auch ein hektischer Alltag kann die Verdauung derart beeinträchtigen, dass Blähungen die Folge sind.