Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen. Je besser die Speise gekaut wurde, desto weniger Arbeit hat das Verdauungssystem.
Verteilen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag. Laut Gesundheitsorganisationen werden fünf Mahlzeiten empfohlen.
Ballaststoffe sind gut für die Verdauung, aber zuviel ist ungesund. Eine Menge von etwa 30 Gramm (entspricht drei Scheiben Vollkornbrot) genügt für den Tag.
Kochen Sie bekömmlich: Verfeinern Sie ihre Speisen mit entblähenden Kräutern wie Kümmel.
Auch zuviel rohes Gemüse fördert Blähungen. Leicht gedünstet tut es dem Darm gut.
Bestimmte Nahrungsmittel treiben die Gasbildung an. Dazu zählen Zwiebeln, Kohl (alle Arten von Kohl, wie z.B. Rot-,Weiß-,Blumen-, Rosenkohl etc.), weiße Bohnen, Linsen und in Fett Gebackenes.
Trinken Sie viel (mindestens 1,5 Liter, das sind z.B. acht Wassergläser voll), aber verzichten Sie auf stark kohlensäurehaltige Getränke, auch Bier. Gut sind Tees mit Anis, Fenchel, Melisse, Kamille oder Pfefferminze.
Trinken Sie vor dem Essen in kleinen Schlucken stilles Mineralwasser.
Bewegung regt den Verdauungsapparat an - ganz egal, ob Sie einen gemütlichen Verdauungsspaziergang machen oder Ausdauersport treiben.
Tipps zur Vermeidung
Gehen die Blähungen mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit oder einem veränderten Stuhlverhalten einher, sollte unbedingt ein Arzt die Ursachen untersuchen. Gleiches gilt, wenn trotz leeren Magens ein Völlegefühl auftritt.