Bis zu 14 Liter Gas entstehen täglich im Magen-Darm-Trakt. Normalerweise verarbeitet sie der Körper ohne Schwierigkeiten. Doch mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme mit Blähungen, davon rund 2 Millionen sogar wöchentlich. Blähungen sind also eine echte "Volkskrankheit". Wer unter Blähungen leidet, klagt über unangenehme Darmgeräusche, einen aufgeblähten Bauch, Völlegefühl, schmerzhafte Krämpfe und allgemeines Unwohlsein. Aber nicht nur körperlich stellen Blähungen eine Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Sie belasten auch emotional. Das Gluckern im Bauch ist meist unangenehm und wird oft als peinlich empfunden - besonders in Gesellschaft.

Anfällig für Blähungen sind Berufstätige, denen der Stress am Arbeitsplatz und hastiger Nahrungsverzehr zusetzen. Vegetarier sind häufig betroffen, weil sie mehr Ballaststoffe verzehren, als der Verdauungsapparat ohne übermäßige Gasbildung verwerten kann. Auch Schwangere, deren Körper eine außergewöhnliche Belastung bewältigen muss, zählen zu den häufig von Blähungen Betroffenen, ebenso wie Säuglinge. Bei ihnen heißt es schlicht und einfach: Die Milch macht's!